Pressemeldungen

Rückenwind dank Banken-Sponsoring

Letizia Fiorenza erhilet von der UBS-Kulturstiftung 100 000 Franken für ihr musikalisches Bühnenstück.

Letizia Fiorenza erhilet von der UBS-Kulturstiftung 10 000 Franken für ihr musikalisches Bühnenstück. Dass der Preis von einer Bank gesponsert wird, stört die Ustermerin nicht:«Der Stiftungsrat ist eindeutig mit kulturellen Grössen besetzt und daher absolut vertrauenswürdig.»
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Die Auszeichnung der UBS-Kulturstiftung über 10 000 Franken hat ihr daher grosse Genugtuung bereitet, ihr finanziell geholfen und ihrer Schaffenskraft ideell Rückenwind gegeben. «Solche Preise sind ein Zeichen der Anerkennung und für jeden Künstler auch emotionale Nahrung.»
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Susanne Gutknecht, ZO/AvU 14. Juli 2015

Entfremdung

Den überschaubaren Inhalt von Letizia Fiorenzas «U Purpu» über die Zeitreise einer Tochter zum Machismo des Vaters lassen die Regie von Eveline Ratering und die Musik von David Sautter über sich hinauswachsen.
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Thierry Frochaux im P.S. 2015

Voller Offenheit und Charme

Unter dem Titel «metamorfosi – neapoletanische Lider und verbotene Geschichten» präsentierten Letizia Fiorenza und David Sautter aus der Prenzlauer Partnerstadt eine faszinierende italienische Mischung aus Musik, Temperament und Erotik.
Der Schweizer David Sautter kann sich bei seinem Spiel zweifellos als Virtuose bezeichnen lassen. Er vermag, die Fähigkeiten seiner Gitarre bis aufs Letzte auszureizen. (...) Als Erzählerin mit einem grossen Buch auf einem Stuhl sitzend, erzählte Letizia Fiorenza die verbotene Geschichte der „Miscia-Miscioccola“ aus dem „Lo cunto de li cunti“ von Gian Battista Basile. Darin wird geschrieben, wie die Frau zu ihrem Geschlecht kam. Mit einer ungewöhnlichen Offenheit und Charme einer Vollblut-Italienierin liess die Sängerin dabei so manchen Zuhörer unruhig werden.

Prenzlauer Zeitung (Deutschland) 2012

Sinnliche Melancholie der Liebe

Ihre Zierlichkeit täuscht: Letizia Fiorenza besticht durch Temperament, Charisma und ihre klare, sonore Stimme, mit der sie sich in einer beeindruckenden Bandbreite bewegt. Die in Uster lebende Sängerin erkundet, pflegt und interpretiert seit gut 25 Jahren italienisches Liedgut. Ihr Hauptinteresse gilt zwar den süditalienischen Volksliedern, dennoch betritt sie auch gerne anderes musikalisches Terrain, zum Beispiel in ihrem Programm «Malinconia d’amore» eine Reisein die Welt der italienischen Lieder und Balladen der 50er und 60er Jahre –die übrigens für Italiener genauso zum Volksliedgut gehören wie altüberlieferte Tarantelle. (Guida Kohler)
Zürchsee - Zeitung 2012

«Sempre» Musikalisch-literarischer Abend

Die Geschichten von «Sempre» sind Anekdoten über Frauen, die an der Sehnsucht zerbrechen oder zumindest daran leiden. Graziella Rossi wusste die Texte von Letizia Fiorenza meisterhaft zu erzählen, und Fiorenza wiederum trug die Melancholie singend weiter. Italienisch ist die bevorzugte Sprache der beiden, aber auch wenn man der Sprache nur unzureichend mächtig ist, vermochten Mimik und Habitus der beiden Protagonistinnen die Tragik der Anekdoten körper- und geistesnah aufzuzeigen.

Tagblatt St.Gallen 2009

 

Auf das Wesentliche reduziert

(...) Auch szenisch wird mit wenigen Mitteln gearbeitet. Eine Bank, ein Tisch, ein Stuhl und ein Klavier genügen, um Atmosphäre zu schaffen, insbesondere da am Klavier ein Pianist sitzt, der, so scheint es, zaubern kann. Roger Girod heisst der Tastenmagier, der sich in Bestform präsentierte. Wer sein inspiriertes, klangfarbiges Spiel gehört hat, kann nur begeistert sein. Kommt dazu, dass Girod die Fähigkeit besitzt, intuitiv auf seine beiden Partnerinnen einzugehen, sie quasi auf Händen durch den musikalischen Teil des Programms zu tragen. Davon konnte die Sängerin Letizia Fiorenza Nutzen ziehen. Sie, die in Uster hohe Wertschätzung geniesst, erwies sich einmal mehr als eine ebenso geistreiche wie bühnenpräsente Gestalterin, welcher die Lieder Italiens wie massgeschneidert in Mund und Kehle liegen. (...) (Regula Berger-Hess)

Der Zürcher Oberländer 2006

Bilder Des Herzens

Die in Süditalien aufgewachsene Sängerin bereicherte die Villanellen mit ihrer überwältigenden Stimme sowie Perkussion und David Sautter durch seine selbst komponierte Begleitung mit der Gitarre. Seine Fingerfertigkeit war wirklich verblüffend. Am meisten beeindruckte allerdings das perfekte Zusammenspiel des Künstler- und Ehepaar.

Der Landbote 2005